Auf nach Key West
 

Da ich schon sehr zeitig wach war, stand ich auf um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Irgendwie war ich aber so früh dran, dass es noch stockdunkel war. Ich legte mich also in eine Hängematte und ließ noch eine halbe Stunde die Seele baumeln.



Danach machte ich noch ein paar Fotos vom Hotel und erlebte im angrenzenden Hafen einen atemberaubenden Sonnenaufgang.



Jana schlief noch und wollte auch noch nicht aufstehen. Also verkrümmelte ich mich auf den Balkon und sortierte schon die ersten Fotos aus. Nach einem sehr spartanischen Frühstück ging es dann weiter nach Key West.



Den Parkplatz kurz vor der 7 Meilenbrücke verpassten wir natürlich, aber auf der Brücke selbst konnte man auch sehr schöne Fotos machen.



Wir machten einen kurzen Abstecher in den Bahia Honda State Park und sonnten uns in der Bucht von wo aus man die alte Brücke sehen kann.



Nach einer Stunde begann die Sonne aber so stark zu bruzzeln, dass wir weiterfuhren. Ziemlich hungrig erreichten wir den Publix in Key West. Nachdem wir uns Sushi und Getränke gekauft hatten, setzten wir uns ins Auto und ließen es uns so richtig schmecken. Ich bekleckerte natürlich mein Hemd mit Sojasoße und wir machten uns auf den Weg die Geschäfte der Umgebung nach einemn neuen Shirt zu erkunden. Jana entdeckte einen Laden Namens Rainbow. Nach einer reichlichen Stunde hatte ich immer noch kein T-Shirt aber Jana mehrere Kleider.
Weiter ging es zum Southernmost Hotel.



Wir machten uns frisch und gingen zur Duval Street.



Wir holten uns an einer Cocktailbude zwei Frappuccino für den Weg und ließen uns für 20$ ein Hemd aus ägyptischer Baumwolle andrehen. Irgendwie wurde ich den ganzen Tag das Gefühl nicht los, dass ich gehörig über den Tisch gezogen worden war. Der Typ war ziemlich schnell von 50$ auf 20$ + Tax herunter gegangen. Egal es sieht jedenfalls super aus.



Ich hatte einen Coupon für die Kneipe "The Bull". Kauf eine Magarita und trink zwei.



Ich fragte, ob das auch für andere Cocktails galt. Sie fragte mich, ob ich "a strong man" sei und ob sie mir einen kräftigen Drink machen soll. Ich bekam einen Cuba Libre mit gutem Anjecho Rum. Aber was für einen. Er war so stark, dass man das Gefühl hatte puren Rum zu trinken. Die Cola hatte maximal neben dem Glas gestanden.
Nach einem viertel Glas merkte ich schon wie die Füße rund wurden und ich langsam aber sicher beschwippst wurde. Tapfer wie ich aber bin, trank ich den Drink aber aus.



Ich hatte übrigens 8$ für eine Pina Colada und einen Cuba Libre bezahlt. Die Live-Musik gab es gratis dazu. Die Kneipe kann man also mit gutem Gewissen weiter empfehlen.



Weiter ging es ans Meer. Die Künstler bauten schon ihre Spiele und Shows auf. Wir setzten uns in ein Restaurant an einen Tisch direkt am Meer. Der Ausblick war gigantisch.



Der zweite Tag in den Staaten und zum zweiten mal keine Burger zum Abendbrot. Es gab einen leckeren Ceasar Salat mit Hähnchenbrust und einem eiskalten Corona Extra. Es wehte eine leichte Briese. So lässt es sich echt aushalten



Der Sonnenuntergang war schön. Ich hatte ihn aber spektakulärer erwartet. Schön war die Parade der vielen Boote und Katamarane, die zum Sunset aufs Meer hinaus fuhren.





Nach dem es dunkel geworden war, füllten sich die Straßen erst recht mit Leben. Die Kneipen platzten aus den Nähten und überall versuchte man uns in Bars und Travestie-Shows hineinzulocken.
Selbst die Schaufensterpuppen sehen auf Key West etwas anders aus.



Wir gingen am Shipwreck Museum vorbei in den Sponge Market. Fast hätten wir uns ein Haigebiss geholt. Da wir aber den Zoll nicht provozieren wollten, haben wir uns mit Fotos begnügt.





Hinzu hätten wir uns ein Taxi oder Fahrradtaxi gewünscht, welches uns durch die sengende Hitze zum Hafen gebracht hätte. Wir hatten sogar schon gesponnen, dass wir - ähnlich wie die Velotaxis in Dresden - einen Fahrradtaxiservice anbieten könnten und so vom Tellerwäscher zum Millionär im Sunshine State werden würden. Aber denkste das gibt es leider schon. Leider kommen die Radtaxis erst abends aus ihren Verstecken. Ein kroatischer Fahrer hatte uns dann zurück ins Hotel gefahren und uns noch einige Tipps für Restaurants und Shows gegeben. Am liebsten hätte er uns gleich zu einer seiner Lieblingsbars gefahren.



Im Hotel sind wir totmüde ins Bett gefallen. Da ging gar nix mehr.



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